SPD Rhein-Neckar will Erneuerungsprozess vorantreiben

Veröffentlicht am 09.08.2016 in Aus dem Parteileben

Die SPD in Baden-Württemberg hat sich in einem basisorientierten Prozess intensiv mit dem desaströsen Ergebnis der letzten Landtagswahl auseinander gesetzt. Daraus die Konsequenzen zu ziehen, hatte sich auch die SPD Rhein-Neckar bei ihrem Kreisparteitag in Hockenheim zum Ziel gesetzt.

„Die Aufarbeitung ist nötig. Deshalb haben wir gleich nach der Wahl eine intensive Diskussion über die inhaltliche, strategische, personelle und organisatorische Erneuerung der Partei gefordert“, so der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk. Die SPD müsse die Elemente einer Politik der sozialen Gerechtigkeit wieder stärker herausarbeiten und diese Politik auch langfristig umsetzen.

Der verabschiedete Leitantrag „Die SPD wieder stark machen“ fordert daher nicht nur, dass Landesvorstand, Landtagsfraktion und Bundestagsgruppe künftig stärker und sichtbarer an einem Strang ziehen, sondern alle Strukturen insgesamt auf den Prüfstand gestellt werden.

Inhaltlich wurden die Energiewende, eine gerechte Altersvorsorge, ein solidarisches Gesundheitssystem sowie die Vision für ein attraktives Europa am häufigsten angesprochen. „Allen ist klar, dass sich sich die Landes-SPD mit knapp 13 Prozent und schrumpfenden Mitgliederzahlen der Realität stellen muss – organisatorisch wie programmatisch“, erklärte Funk.

Abstimmung

Die SPD müsse wieder authentisch werden, um Vertrauen zu gewinnen, so einige Mitglieder in der umfangreich geführten Aussprache. Immer wieder kam dabei der Wunsch zum Ausdruck, Konzepte zu entwickeln, die den Parteimitgliedern mehr Angebote zur Diskussion und Mitentscheidung bieten.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci formulierte als Ziel, die SPD wieder zu dem Ort zu machen, an dem die wichtigen politischen Fragen unserer Zeit besprochen, entschieden und umgesetzt werden.

Seit März habe die Landes-SPD 220 neue Mitglieder zu verzeichnen, zumeist junge Leute. Das sei, nach Jahren rückläufiger Zahlen, ein gutes Zeichen. Nun komme es darauf an, das Profil der SPD als Partei der sozialen Gerechtigkeit zu schärfen, Inhalte mit mehr Emotionalität zu verknüpfen und die Parteiarbeit zu modernisieren.

„Wir müssen entschlossener, bunter, frischer und innovativer werden“, so die Weinheimerin Stella Kirgiane-Efremidis, die Mitglied des Landesvorstands ist.

Auch zur personellen Erneuerung hat sich der Parteitag geäußert und damit den Stellenwert von Zukunftsdebatte, Bildungsfragen, Migrationspolitik und Kommunikation unterstrichen. Folglich werden MdB Lars Castellucci, MdL Gerhard Kleinböck, Stella Kirgiane-Efremidis und Christian Soeder zum Landesvorstand vorgeschlagen.

Der Landtagsabgeordnete Daniel Born kündigte eine harte Oppositionspolitik im Ländle an. Die SPD-Fraktion werde dafür kämpfen, dass kein grün-schwarzer Stillstand das Land lähmt. „Wir werden genau darauf schauen, wo der grün-schwarze Koalitionsvertrag Substanz hat – oder ob dies nur eine Koalition der faulen Kompromisse wird“, sagte er zum Abschluss der Veranstaltung.

Schlusswort Daniel Born

 

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Andrea Schröder-Ritzrau besucht Wochenmarkt

Am letzten Mittwoch besuchte unsere Landtagskandidatin Andrea Schröder-Ritzrau unseren Wochenmarkt.

Als passionierte Fahrradfahrerin kam sie von Walldorf geradelt und hat sich zusammen mit Christiane Hütt-Berger, der Ortsvereinsvorsitzenden, einen Überblick von dem ansprechenden Angebot auf dem Wochenmarkt machen können.

„So frisch wie hier, kann man die regionalen Produkte nirgends kaufen“, zeigt sich Andrea Schröder-Ritzrau begeistert von dem Marktangebot. „Es ist sehr wichtig, sich gesund zu ernähren. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, denn der lokale Anbau schließt lange Lieferketten aus. Außerdem wird weniger Müll produziert, da fast keine Verpackung aus Plastik oder Folie notwendig ist.“

Auch Christiane Hütt-Berger ist froh, dass die Rauenberger Bevölkerung während der Schließung von Aldi und Rewe sich zumindest einmal wöchentlich mit Käse, Fleisch- und Wurstwaren, Geflügel, Obst, Gemüse, Brot, Fisch, Honig, Feinkost, Antipasti und Pizza versorgen konnten. Der Kaffeewagen hat sich in den sechs Wochen des Probebetriebes als Treffpunkt entwickelt und der Blumenverkauf ist eine ästhetische Bereicherung.

„Die Anbieter haben sich mittlerweile für die Fortführung des Marktes ausgesprochen und so wird es nächste Woche mit dem Frischangebot weitergehen,“ freut sich Christiane Hütt-Berger. Die Bevölkerung hat den Markt gut angenommen und viele Rauenberger wünschen sich einen dauerhaften Markt.

„Es wäre zu begrüßen, wenn es noch weitere Anbieter zukünftig geben würde, denn je mehr Stände es gibt, desto attraktiver ist der Markt.“ Vielleicht können die Winzer, wenn der Herbst jetzt vorbei ist, mit einem kleinen Angebot an Sekt und Wein dazu kommen…..

Hier die wichtigsten Themen, für die sich Andrea Schröder-Ritzrau im Landtag einsetzen will:

Umwelt

Die Forschung am natürlichen Klimawandel und das Studium der Geologie macht mich zur Fachfrau für die Themen Umwelt und Klima. Nicht gegen, sondern mit Friday‘s for Future müssen wir eine ambitionierte Umweltstrategie für unsere Kinder und Kindeskinder schon heute auf das richtige Gleis setzen.

Gleichstellung

Gleichstellung und Respekt können nur dort wachsen, wo wir Menschen auf Augenhöhe begegnen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Wo wir sie beteiligen.

Bildung

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind Teile der Gesellschaft von morgen. Sie sind die Innovation, die Kreativität und die Fürsorge für die Gemeinschaft und es gibt nichts Wichtigeres für Politik, als sich um diese Zukunft zu kümmern.

Arbeit

Eine starke Wirtschaft ist der Motor unserer Region. Es sind die ganz großen Unternehmen, aber auch die Mittelständler und die kleinen Familienbetriebe, die alle Teile dieses Motors sind.

Weitere Infos auf:

https://andrea.schroeder-ritzrau.de/themen/
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