Aktuelles
01.12.2020 in Aktuelles
Wie wiederholt in der lokalen Presse zu lesen war, fehlen im neuen Winterfahrplan der Deutschen Bahn drei wichtige Zugverbindungen, die Stuttgart, den Rhein-Neckar-Kreis und das Rhein-Main-Gebiet verbinden.
„Dass einige Pendlerinnen und Pendler durch die Strei-chung Ihrer Verbindungen nun auf das Auto umsteigen müssen, ist besonders im Hinblick auf den Umweltschutz bedauerlich“,
findet Andrea Schröder-Ritzrau, SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Wiesloch.
Wiederum in der lokalen Presse war zu lesen, dass die Fahrten wegen der geringen Auslastung in der Corona-Zeit gestrichen wurden und wieder fahren sollen, sobald das Pandemie-Geschehen dies zulässt. Das will Lars Castellucci, SPD-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Rhein-Neckar, nicht hinnehmen:
„Gerade in der Corona-Zeit halte ich es für sinnvoll, wenn möglichst viele Züge fahren und sich die Pendlerinnen und Pendler auf diese verteilen können. Vollere Züge können nun dazu führen, dass auch Personen, die nicht direkt von den gestrichenen Verbindungen betroffen sind, auf das Auto umsteigen. Ich bin mit der Deutschen Bahn in Kontakt und hoffe, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für die Pendlerinnen und Pendler im Rhein-Neckar-Kreis finden.“
Bei einer Videokonferenz und einem anschließenden Vor-Ort-Termin der Abgeordneten sowie Kandidierenden für Bundestag und Landtag der SPD im Rhein-Neckar-Kreis sprachen sich am Wochenende alle Anwesenden für eine Unterstützung dieses Anliegens aus. Neben Lars Castellucci und Andrea Schröder-Ritzrau waren auch der Landtagsabgeordnete Daniel Born (Wahlkreis Schwetzingen), die Bundestagskandidatinnen Elisabeth Krämer (Heidelberg-Weinheim), und Neza Yildirim (Bruchsal-Schwetzingen) sowie die Landtagskandidierenden Jan-Peter Röderer (Sinsheim) und Sebastian Cuny (Weinheim) dabei.
Die – notwendigen und verständlichen – Baumaßnahmen auf der Schnellfahrstrecke Stuttgart-Mannheim haben die Pendlerinnen und Pendler bereits viel Geduld gekostet. Die Freude über den Abschluss dieser Baumaßnahme war je-doch nur von kurzer Dauer, da im neuen Winterfahrplan wichtige Verbindungen nicht mehr vorhanden sind.
Dies betrifft die Züge IC 2010 (ab Stuttgart um 7:14 Uhr), IC 2011 (ab Heidelberg um 18:06) und IC 1510 (ab Stuttgart um 6:26 Uhr). Letzterer hielt auch am Bahnhof Wiesloch-Walldorf und war somit für die Arbeitenden im Industriegebiet Wiesloch-Walldorf besonders wichtig. Auch Pendlerinnen und Pendler, die zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Rhein-Main-Gebiet pendeln, sind von den Streichungen betroffen. Das betrifft vor allem die Streichung des Zuges IC 1510 (ab Heidelberg um 7:20 Uhr).
28.09.2020 in Aktuelles
Die überfüllten Busse aus Rauenberg und Mühlhausen zum Schulzentrum nach Östringen sind nicht erst seit der Corona-Pandemie ein Problem. Auf den RNZ-Artikel am Donnerstag meldeten sich viele Eltern in den sozialen Medien zu Wort und kritisierten die Zustände, die es schon seit Jahren gebe. Trotz Beschwerden habe sich bislang nie etwas daran geändert.
Und nicht nur die Fahrt zu Schulbeginn sei ein Problem, auch nach Schulschluss sollen die Kapazitäten nicht ausreichen. Schüler aus Rauenberg seien deshalb gezwungen, mit dem Bus über Angelbachtal nach Hause zu fahren. Noch in dieser Woche will der Schulträger, die Stadt Östringen, nach RNZ-Informationen zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar und dem Karlsruher Verkehrsverbund nach Lösungen suchen.
Unterdessen meldet sich auch die Kommunalpolitik zu Wort:
"Die RNZ hat die Schwachstellen und die betroffenen Linien in einem detaillierten Artikel aufgezeigt. Alle Beteiligten – Land, Kreis, Städte und Kommunen und die ausführenden Verkehrsunternehmen – haben es versäumt, sich rechtzeitig um das Problem zu kümmern und entsprechend zu reagieren",
ärgert sich die Rauenberger SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Hütt-Berger. Die überfüllten Busse quälten schon seit Langem Schüler und weitere Nutzer des Nahverkehrs.
"Corona hat dieses Problem jetzt schonungslos aufgedeckt. Die Landesregierung muss eine ausreichende Finanzierung des Nahverkehrs und speziell der Schülerbusse sicherstellen",
so Hütt-Berger, die auch für die SPD im Kreistag sitzt.
Denn in den Schulen seien die Corona-Auflagen sehr streng. Auf dem Weg zur Schule aber müssten sich die Schüler in überfüllte Schulbusse drängen und quetschen.
"Es erreichen uns viele bedrückende und erschreckende Rückmeldungen von Eltern und Schülern, die belegen, wie die Schüler wie ,Ölsardinen’ in den Bussen stehen",
berichtet Hütt-Berger. Fünftklässlern müsse dies wie ein Albtraum vorkommen.
"Sie hatten sich auf den Neuanfang in der höheren Schule gefreut und jetzt müssen sie um ihren Platz kämpfen."
Von der Vorgabe des Landes, dass nur 40 Prozent der Stehplätze belegt sein sollten, könnten die meisten Kinder und Jugendliche morgens nur träumen.
Das Problem betrifft aber nicht nur Schulbusse:
"Auch die regulären Nahverkehrsverbindungen sind gnadenlos überfüllt",
berichtet Andrea Schröder-Ritzrau, SPD-Gemeinderätin in Walldorf und Landtagskandidatin der SPD im Wahlkreis Wiesloch. Sie fährt jeden Tag mit dem Nahverkehr nach Heidelberg.
Unglaublich klingen auch für die Grünen die Berichte von Schülern, die schon vor der Coronakrise an der Haltestelle stehen gelassen wurden. Sie müssen dann weitere Wege in Kauf nehmen oder von ihren Eltern mit dem Auto gefahren werden.
"Kinder kommen dadurch zur spät zur Schule!",
ärgert sich Sven Burger, selbst Lehrer und Gemeinderat der Grünen in Rauenberg.
"Warum fängt der Rhein-Neckar-Kreis jetzt erst an zu prüfen, welche Linien im neuen Schuljahr überzulaufen drohen",
fragt sich Hütt-Berger. Auch die Aussage, die ersten Schulwochen seien nicht repräsentativ für eine Auslastung der Schülerverkehre, kann sie nicht nachvollziehen.
"Wenn aufgrund des guten Wetters jetzt noch Schüler mit dem Fahrrad fahren, zu Fuß gehen oder von besorgten Eltern gefahren werden, wäre dies doch ein Grund, sofort Verstärkerbusse einzusetzen. Noch besser wäre es gewesen, dies bei Schulanfang bereits umgesetzt zu haben. Weitere Analysen und Beobachtungen bringen uns nicht weiter",
so die Kreisrätin.
22.09.2020 in Aktuelles
Andrea Schröder-Ritzrau ist die Kandidatin der SPD im Wahlkreis Wiesloch für die Landtagswahl im März 2021.
Das haben die Mitglieder der Partei auf einer Versammlung in der Kraichgauhalle in Mühlhausen entschieden. Die Stadt- und Kreisrätin aus Walldorf wird bei ihrer Kandidatur von Jaric Krumpholz aus Dielheim unterstützt, der zum Zweitkandidaten gewählt wurde.
Beide Kandidaturen fanden bei den Genossinnen und Genossen große Zustimmung: Andrea Schröder-Ritzrau wurde mit 100% der Stimmen gewählt, Jaric Krumpholz mit 97,8%.
„Wir freuen uns über so viel Rückenwind und Unterstützung“,
zeigte sich Schröder-Ritzrau nach der Veranstaltung sichtlich stolz. In ihrer Bewerbungsrede hatte sie sich zuvor sehr kämpferisch gegeben und klar gemacht, dass sie 2021 in den Stuttgarter Landtag einziehen will. Dort wolle sie „leidenschaftlich für Mensch und Umwelt“ kämpfen.
Beispielhaft nannte die promovierte Geologin einige Schwerpunktthemen, die ihr wichtig sind: So wolle sie sich für einen kostenlosen Nahverkehr einsetzen und für eine Reform des Landtagswahlrechts, um das aktive Wahlalter auf 16 zu senken und sicherzustellen, dass künftig mehrFrauen in den Landtag einziehen.
Besonders positiv erwähnte Schröder-Ritzrau die Gemeinschaftsschulen im Landtagswahlkreis und stellte klar:
„Die Gemeinschaftsschulen hier leisten hervorragende Arbeit. Mit mir wird es keinen schleichenden Ausstieg aus dieser Schulform geben.“
Auch gebührenfreie Bildung sei ein Herzensanliegen für sie, ebenso wie das Thema Wohnen.
„Bezahlbare Wohnungen gehören für mich zur Daseinsvorsorge, die der Staat sicherstellen muss“,
macht die Kandidatin klar.Unterstützung bei diesen Themen erhielt Schröder-Ritzrau vom baden-württembergischen SPD-Generalsekretär Sascha Binder, dem SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Funk und dem Mühlhausener Ortsvereinsvorsitzenden Holger Schröder. Alle drei wiesen vor allem auch auf das Versagen der schwarz-grünen Landesregierung in der Corona-Krise hin:
„Kultusministerin Eisenmann hat absolut versagt - sie hat Schulen, Lehrinnen, Lehrer, Eltern und Kinder mit den Problemen allein gelassen“, so Binder.
„Wir müssen massiv in die Digitalisierung investieren, gerade auch in der Bildung.“
Der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci nutzte die Gelegenheit, um die öffentlichen Äußerungen der Walldorfer Bürgermeisterin Christiane Staab zu einer möglichen Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland zu kritisieren:
„Als Bürgermeisterin eröffnet Frau Staab jedes Jahr den St. Martinsumzug. Dort lernen Kinder, dass man helfen soll, wenn jemand in Not ist, soweit man das kann. Am besten lernen sie es, wenn die Erwachsenen sich auch so verhalten.“
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung warb Schröder-Ritzrau noch für einen engagierten gemeinsamen Wahlkampf und versprach viel Präsenz und Einsatz im Wahlkreis – auch und gerade unter den aktuell erschwerten Bedingungen.
aus der Kreistagsfraktion
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